Vokalensemble Altona


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Gestatten: Der kleine Catchclub!

Den kleinen Catchclub gibt es seit 2000. Unsere Gründung verdanken wir einer CD: Der Scheibe “The Singing Club” des Hilliard Ensembles. „Tolle Musik,“ dachten wir, „das wollen wir auch mal singen!“
Bei einer Geburtstagsfeier im Hamburger Haynpark gab das Ensemble seinen Einstand mit englischer Singclub-Musik. Diese „alten Engländer“ sind bis heute unser Programmschwerpunkt. Doch inzwischen haben wir auch andere alte (und neue) Europäer im Repertoire, auch ein paar schöne Volksliedsätze. Ende 2011 haben wir sogar ein brandneues Stück aus der Taufe gehoben – das erste, das speziell für uns geschrieben wurde.

Pro Jahr erarbeiten wir ein thematisches Programm. Während der Aufführungen geben wir anekdotische Einführungen zu den Stücken und Komponisten. Manchmal kommen Rezitation oder Instrumentalmusik hinzu.

Außerdem singen wir in Gottesdiensten (unter dem Namen „Vokalensemble Altona“) und auf privaten und öffentlichen Festen.

Das Ensemble

Heike Fischer, Sopran, seit 2007
Alice Green, Sopran, seit 2017
Susanne Knödel, Alt, seit 2000
Hisanori Muramoto, Tenor, seit 2018
Frank Heidrich, Bariton, seit 2003
Richard d’Arcy, Bass, seit 2017

Heike Fischer kann auch solistisch gebucht werden. Wer eine Engelsstimme benötigt – hier ist der Kontakt: heikefischer1981@web.de
Tausendsassa Frank Heidrich singt nicht nur solistisch, sondern tritt auch mit Rezitationsprogrammen auf. Seine Homepage: Der Kultursprecher
Wer einen schönen Tenorsolisten für alte Musik sucht, ist hier richtig: Hisanori Muramoto

Bisherige Auftrittsorte

waren unter anderem:

Museum für Kunst und Gewerbe
Cafe Rathauspassage
Barockfest der Trinitatisgemeinde Harburg
Altonale
Kunsthaus an der Alster
Koopmannshof Konau
Zahlreiche Kirchengemeinden in Hamburg und dem Umland.

“Catches”

Catches sind englische Barockkanons „für Erwachsene“. Sie bestehen aus 3–6 vollständigen Melodien, die nacheinander von allen Stimmen aufgegriffen werden. In Großbritannien pflegt man sie in speziellen “Catch Clubs”.

Genauer handelt es sich um eine englische Langform des Kanons, bei der die Melodie jeweils vor dem Einsetzen der nächsten Stimme eine Kadenz erreicht. Es gibt sie seit dem frühen 17. Jh. Die Inhalte sind meist satirisch, subversiv oder erotisch. Durch allmähliche Textüberlagerung während des Singens ergeben sich zusätzliche – oft schlüpfrige – Bedeutungszusammenhänge. Dieses gegenseitige „Einfangen“ von eigentlich nicht zusammengehörigen Textteilen war der Ursprung der Gattungsbezeichnung “Catch”.

Catches wurden und werden in Großbritannien in Catchclubs gesungen. Der älteste, der Hibernian Catch Club in Dublin, ist über 300 Jahre alt. Die Catchclubs schrieben viele Kompositionswettbewerbe aus – eine Herausforderung, der sich auch die erfolgreichsten britischen Komponisten gerne stellten. Die bekannteste Catch-Sammlung aller Zeiten wurde 1652 von John Hilton herausgegeben, und zwar unter dem Namen “Catch as Catch Can”. Erst später hat dieser Satz eine sportliche Bedeutung angenommen.

Catches hören und selbst singen:

CD:
The Singing Club. 1992. Hilliard Ensemble/Paul Hillier. Musique d’abord. Rovi Music ID: MW0001400841 / AMG Classical ID: W 128069

Noten:
Paul Hillier (ed.). 1987. The Catch Book. Oxford Song Books. Oxford (Oxford University Press). ISBN 0-19-343649-3
John Hilton (ed.) 1970. Catch That Catch Can. A Choice Collection of Catches, Rounds and Canons. New York (Da Capo Press).

Bilder

… von unserem Ensemble oder die Motive der Plakate senden wir Ihnen für Programmhinweise u.ä. auf Anfrage gerne zu.